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  • Die Straßenbahnlinie »Sehnsucht« bringt sie ans Ziel: Blanche Dubois besucht ihre jüngere Schwester Stella und deren polnischstämmigen Mann Stanley Kowalski in New Orleans. Aus einem kurzen Verwandtenbesuch wird ein längerer Aufenthalt. In der Hitze des Südens, auf allerengstem Raum, keimen unterdrückte Wünsche ...


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Blind, aber Flügel! - Liebe wird´s genannt

Blind



Nach „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare


Hermia ist in Lysander verliebt, soll aber Demetrius heiraten. Helena liebt Demetrius, der aber will Hermia. Von der Welt nicht verstanden, entfliehen die Jungverliebten in den Wald. Doch statt, fernab der Erwachsenenwelt, zur Ruhe zu kommen und sich über die eigenen Gefühle klar zu werden, treffen sie dort auf Puck. Mit seinen Kräften treibt er die Verwirrung auf die Spitze. Wer liebt denn nun wen und dann doch wieder nicht? Und warum? Aber vielleicht war alles ja nur ein Sommernachtstraum.

PREMIERE: 14.02.15, 19.30 Uhr | Blechbüchse Zinnowitz

 








 

 

Nach den Märchen folgen die Liebesgeschichten

Ausblick auf die kommende Theaterzeit

Wolfgang Bordel, Intendant der Vorpommerschen Landesbühne Anklam: „Mit der Stückauswahl suchen wir die Zukunft in der Vergangenheit und bei den theatralen Klassikern. Und dabei wir ergründen die Liebe – in ihren unterschiedlichen Spielarten und mit ihren unterschiedlichen Auswirkungen auf die Seele, die gesellschaftliche Stellung und die Weltgeschichte.“

Nach den Märchen folgen die ewigen Liebesgeschichten an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. Marco Bahr inszeniert zum ersten Mal an der Anklamer Bühne. Sein Stück heißt „Blind, aber Flügel - Liebe wird's genannt“ und ist seine Bearbeitung des Shakespear’schen "Sommernachtstraums". Es ist die alte Geschichte Hermia ist in Lysander verliebt und soll Demetrius heiraten. Helena liebt Demetrius, der aber liebt Hermia. Im Wald, wohin die Verliebten vor der missverstehenden Erwachsenenwelt geflohen sind, treffen sie auf Puck, der seine Zauberkräfte nutzt und die Karten neu mischt. Wer liebt wen warum so heftig plötzlich doch nicht mehr? Das wird sozusagen eine Liebesnacht. (Premiere 14.2., Zinnowitz)

Weiter geht’s mit einer anderen Liebesgeschichte, die sozusagen den Lauf der Welt veränderte: „Die schöne Helena“ von Peter Hacks, der mit Witz und Humor die Operette von Jacques Offenbach umgearbeitet hat. Helena als tugendhafte First Lady wird von Paris zur schönsten Frau der Welt erkoren. Ein klitzekleines Abenteuer will sich Helena auch mal gönnen und lässt sich nach Troja entführen. So wächst das kleine Techtelmechtel zur Staatsaffäre und internationalen Krise aus. Verantwortlich für all das, ist bei Hacks und Offenbach, Venus, die Göttin der Liebe. (Premiere 21.2., Anklam)

Schließlich geht es dann mit dem frechen KüstenKabarett politisch zur Sache. “..so wahr mir Spott helfe..“ ist der Titel und er bezieht sich auf die Schwurformel der Repräsentanten des Staates „So wahr mir Gott helfe“. Ist diese religiöse Klausel nicht ein listig frommer Wunsch nach persönlichem Haftungsausschluss? Nach dem Motto: Wenn etwas schief geht, ist der liebe Gott schuld, warum hat er mir nicht geholfen? (Premiere 28.2., Barth)

Und gleich geht’s mit der Liebe weiter, die allerdings etwas zaudernd in Nikolaj Gogols „Die Heirat“. Der Beamte Podkolessin engagiert die Heiratsvermittlerin Fjokla. Auch Agafja, die keinesfalls eine alte Jungfer werden will, beansprucht die Dienste von Fjokla und lässt sich potenzielle Gatten vorstellen. Wird es etwas werden? (Premiere 2.4. Neubrandenburg)

Um die Liebe des Vaters buhlen die ungleichen Brüder Franz und Karl. Aber der Vater liebt ungleich: Karl wird vergöttert, Franz gerade dadurch gedemütigt. Franz gelingt es Karl auszuspielen und gründet „Die Räuber“, die sich zudem noch radikalisieren. Schillers Klassiker wird von den Eleven des 3. Studienjahres gespielt. (Premiere 28.3. Zinnowitz)

Schließlich noch ein Blick auf den Sommer: Wolfgang Bordel begibt sich für eine Trilogie wieder auf die Suche nach den Anfängen der legendären Stadt, die stets dem Untergang geweiht ist. Mit dem „Der Tag des Königs“ wird die Trilogie eröffnet (Premiere 26.6.) Birgit Lenz, Regisseurin bei den Usedomer Hafenfestspielen hat Rudi Strahl zur Seite gepackt, den die schönsten Geschichten sind erzählt, und wendet sie „Sonnenallee“ zu. Viele werden die Ost- Komödie, die an der Grenze zwischen Ost und West spielt als Film kennen, einige vielleicht als Buch von Thomas Brussig. Birigt Lenz wird in ihrer Theaterfassung diesem wunderbaren Thema gewiss noch weitere komische Nuancen hinzufügen. (Premiere 10.7.) Im Barther Theater Garten gibt es eine Fortsetzung der Haudegen-Geschichte „Die drei Musketiere“. (Premiere 18.7.)

 


 

Der persönlicher Stuhl in der BartherBoddenBühne

Die Theaterstühle in der BartherBoddenBühne sind offensichtlich begehrt. Jüngst gingen wieder 19 Stühle weg und die neuen Besitzer nahmen ihre persönlichen Stuhlüberzüge entgegen. Insgesamt gibt es jetzt 26 Stuhlpatenschaft – also es sind noch 172 Stühle frei. Eine Stuhl-Patenschaften kosten 10 Euro pro Monat und läuft über ein Jahr. Informationen unter 038231 6638.

 


 

Nächste Vorstellungen

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Die erschreckende Welt der Alleswisser und Alleskönner
(Nordkurier 26.01.15)

Mädchen vom Dorf will sich in Berlin behaupten
(Nordkurier 22.01.15)

Fußball und Kultur passen gut zusammen
(Nordkurier 21.01.15)

Nackter Wahnsinn auf der Bühne
(Ostseezeitung 16.01.15)

Besucherzahlen machen Theaterchef stolz
(Ostseezeitung 14.01.15)

45-mal Marlene: Wie hält man das nur aus?
(Nordkurier 14.01.15)

Volles Haus beim Neujahrskonzert
(Ostseezeitung 03.01.15)


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